Das Buchthema im Schnelldurchlauf als Film

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Inhaltsverzeichnis von “Mekkas der Moderne”: An 76 Orten um die Welt

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In 76 Kapiteln führen bekannte Schriftsteller, Forscher und Journalisten quer durch den Kosmos der globalisierten Wissensgesellschaft.  Über 50 der Kapitel sind “nachgedruckt” und kostenlos online lesbar. Sie laden ein zum Entdecken und Genießen, zum Nachreisen oder Querlesen. Zum Mitdenken, zum Widerspruch und zu der Frage: Was wären denn eigentlich meine ganz persönlichen Mekkas der Moderne?

Mit Beiträgen von Irenäus Eibl-Eibesfeld, Peter Glaser, Steve Wozniak, Harald Lesch, Jürgen Kaube, Ernst Peter Fischer, Ilija Trojanow, Wilfried F. Schoeller, David Wagner, Jakob Strobel y Serra, Uwe Wesel, Michael Rutschky, Gundolf S. Freyermuth und anderen.

 

Inhalt

I      AUFBRUCH – Meilensteine und Wegweiser

1 Cape Canaveral, Florida: Das Kap der hohen Hoffnung (Peter Glaser)

2 Das Goethehaus in Weimar: Odyssee am Frauenplan (Harald Lesch, Hilmar Schmundt)

3 Der Nuvvuagittuq-Grünsteingürte, Québec: Fundament der Tiefenzeit (Jürgen Schönstein)

4 Mona Lisa, Paris: Digitale Bilderverehrung und delegiertes Erleben (Lars Blunck)

5 Galápagos: Labor der Evolution (Irenäus Eibl-Eibesfeldt) ______ Weiterlesen

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Antarktis: Flucht zu sich selbst

Gerald Traufetter berichtet in einem Film auf Spiegel online über seine Eindrücke aus der Antarktis und schreibt in seinem Kapitel aus dem Buch: “Die gleichförmige Fläche kann einen in seltsame Trancezustände versetzen. Antarktis-Fahrer erzählen sich gern, wie der amerikanische Admiral Richard Byrd auf seine erste Südpolar-Expedition zwei Särge und zwölf Zwangsjacken für seine Mannschaft mitnahm.”

HIER GEHT ES ZUM KAPITEL

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“Mekkas der Moderne” ausgezeichnet als “Wissenschaftsbuch des Jahres”

Die Jury von “bild der wissenschaft” hat “Mekkas der Moderne” zum Wissenschaftsbuch des Jahres gekürt in der Kategorie Weiterlesen

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Steve Wozniak zum 60. Geburtstag

Im Buch “Mekkas der Moderne” berichtet Steve Wozniak, (“the other Steve”) über Legenden und Mythen rings um die berühmte Apple-Garage:

“Viele Leute glauben, dass wir den Apple-Computer 1975 in einer Garage entwickelt haben. Aber die verwechseln wahrscheinlich die Geschichte von Apple mit der Geschichte von Bill Hewlett und Dave Packard, die tatsächlich 1939 in Palo Alto in einer Garage anfingen.

Bei uns war das anders. Wir bauten die ersten Apple-Computer Weiterlesen

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Leseprobe als pdf zum Herunterladen

Das gesamte Buch auf  Google Books (leider ohne Fotos)

100 Seiten Leseprobe als pdf auf googledocs,

als pdf von Hotfile,

als Dokument auf issuu

oder slideshare


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Interaktive Weltkarten mit Mekkas der Moderne: “Rayuela 2.0″

“Der Aufbau des Bands trägt der im Titel erwähnten Moderne Rechnung: Der Leser kann sich entweder von vorne bis hinten durcharbeiten, sich über eine Weltkarte selbst den Ort der nächsten »Landung« aussuchen — oder aber einer vorgeschlagenen Route folgen. Es scheint, als hätte Julio Cortázars nach demselben Prinzip verfasster Roman »Rayuela« Pate gestanden.”

-Claudia Reinert in EPOC (Ausgabe 1/2011)



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Das Jüngste Gericht: Uwe Wesel über den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Wieder einmal rügt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Deutschland. Spiegel online schreibt:

“Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat in vier Fällen die Sicherungsverwahrung in Deutschland gerügt. Diese Maßnahme sei ein Verstoß gegen das Recht auf Freiheit und Sicherheit der Menschenrechtskonvention, hieß es in dem Urteil am Donnerstag in Straßburg. Der Gerichtshof stellte zudem fest, dass das sogenannte Rückwirkungsverbot – “keine STrafe ohne Gesetz” – nicht eingehalten worden sei.”

Doch was steckt hinter dieser eigenartigen Gerichtsinstanz, die sich immer wieder mit den mächtigsten Institutionen und Staaten anlegt, was hält sie am laufen, auf welcher Grundlage operiert sie? Der Rechtshistoriker Uwe Wesel schreibt in seinem Kapitel in “Mekkas der Moderne” über “das Jüngste Gericht”:

“Drei gläserne Türme scheinen sich ineinander zu schieben, sie überlagern und durchkreuzen sich. Wie eine Kunsthalle oder ein Theater beschwören sie Flexibilität und Offenheit, aber auch Erhabenheit und Erbauung. Wenn das universelle Menschenrecht einen Sitz hätte, dann vielleicht noch am ehesten hier, direkt am Wasser im Europaviertel.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, kurz: EGMR, in Straßburg ist kein Justizpalast der alten Schule, wie etwa der IGH, der Internationale Gerichtshof im “Friedenspalast” in Den Haag. Keine trutzige Burg des Rechts, das mit steinerner Einschüchterungsarchitektur seine Souveränität unterstreicht. Der EGMR in Straßburg will offensichtlich anders sein, weltoffen, modern und seine Richtersprüche eher Vorbild und Lockung, weniger Strafe und Drohung. Tagsüber spiegelt die Glasfassade den hohen Himmel wieder, bei Sonnenuntergang zeigt sie bisweilen romantische Rottöne. Dies soll ein Ort der Klärung sein, der Hoffnung, der Aufklärung. Hier wird eine höhere Gerechtigkeit verkündet als die der Staaten: Naturrecht, Menschenrechte.

Weil der EGMR anders sein will, schmückt er sich nicht mit der üblichen Heraldik: Keine Justitia, keine Waage, kein Buch. Als Logo dient ihm stattdessen eine Abbildung des Gebäudes selbst. Stolz trägt es seine architektonische Modernität vor sich her – sozusagen das jüngste Gericht.

Der Verhandlungssaal, im mittleren der drei runden Glas-Silos, ist noch erstaunlicher als die Fassade: Hier sitzen die Vertreter von Anklage und Verteidigung, und dazu das riesige Gremium von Richtern: Fünfzig Sitze an einem endlos langen gerundeten Tisch, jeweils einer für jedes Land, das die Menschenrechtskonvention des Europarates unterzeichnet hat. Das jüngste Gericht sieht innen weniger wie ein Gericht aus, sondern eher wie der Tagungssaal des Europarates, der auf der anderen Seite des Kanals liegt. Der EMGR ist der juristische und moralische Arm des Europarates: Gerichtsstand, Weiterlesen

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Wurde 1417 die Moderne gefunden? In einem Kloster in Fulda?

Der Literaturhistoriker Stephen Greenblatt (Harvard) hat gerade einen Pulitzer bekommen für sein neues Buch “The Swerve”. Darin berichtet er von der Wiederentdeckung des Lehrgedichtes “De rerum natura” von Lukrez, das ein atomistisches, agnostisches Weltbild besang, ohne Götter, ohne Leben nach dem Tod, ohne ewige Seele, ohne Hölle – und damit (angeblich) eine Grundlage des kritischen Denkens der Aufklärung wurde. Greenblatt schreibt:

IN THE WINTER of 1417, Poggio Bracciolini rode through the wooded hills and valleys of southern Germany toward his distant destination, a monastery reputed to have a cache of old manuscripts. As must have been immediately apparent to the villagers looking out at him from the doors of their huts, the man was a stranger.

Der Lukrez-Text war nicht der einzige, nach dem gefahndet wurde:

ITALIANS HAD BEEN book-hunting for the better part of a century, ever since the poet and scholar Petrarch brought glory on himself in the 1330s by piecing together Livy’s monumental History of Rome and finding forgotten masterpieces by Cicero, Propertius, and others. Petrarch’s achievement had inspired others to seek out lost classics that had been lying unread, often for centuries.

Was man sich in Zeiten von Project Gutenberg und Wikipedia kaum vorstellen kann: Poggio Bracciolini musste monatelang zu Fuß umherwandern, um einzelne Texte aufzuspüren:

Poggio and the other humanists on the trail of lost classics knew all this. Having already sifted through many of the monastic libraries in Italy and having followed Petrarch’s lead in France, they also knew that the great, uncharted territories were Switzerland and Germany. But many of those monasteries were extremely difficult to reach—their founders had built them in deliberately remote places, in order to withdraw from the temptations, distractions, and dangers of the world.

Greenblatt deutet an, dass Poggio das Dokument schließlich in der Benediktinerabtei von Fulda gefunden haben könnte, in der

Benedictine Abbey of Fulda. That abbey, in a strategic area of central Germany, between the Rhône and the Vogelsberg Mountains

Ein Indiz: Fulda war die Stadt des Rabanus Maurus, der im 9. Jahrhundert, Weiterlesen

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DFG-Tagung über Gründungsorte der Moderne: Historical events have to take place

“Sechs Jahre lang beschäftigte sich das interdisziplinäre Kollektiv aus Wissenschaftlern verschiedenster Sparten mit der Epochenschwelle um 1900. Nun fand das letzte internationale Symposium zum Thema ‘Gründungsorte’ im Amerika Haus München statt”, schreibt Amelie Bornstein in der SZ: ”‘Historical events have to take place’ – mit diesen Worten begann Mitchell Weiterlesen

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Nutzloses Faktoid: Dieses Blog wurde seit Februar aus 37 Ländern abgerufen

WordPress bietet eine Weltkartenfunktion, mit der sich die mutmaßlichen Herkunftsländer der IP-Adressen zeigen lassen (auch wenn die Geolokation nicht immer so ganz präzise ist – außerdem gibt es ja auch noch HideMyAss et al.). Die Rangfolge der Abrufe sieht wie folgt aus: Deutschland (920), Österreich (191), Schweiz (76), USA (28). Und dann die Überraschung: Philippinen (22). Wie kann das sein? Spambots? Ein einzelner Fan? Kennen andere Blogger denselben Effekt? Sachdienliche Hinweise erwünscht. Weiterlesen

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Ein säkulärer Pilger über den Jakobsweg: “Backpackers, fops and dandies”

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Dürfen säkuläre Reisende sich einfach so unter die frommen Pilgerer mischen, um etwas zu erleben, das fragt ein Blog der New York Times den Autor Gideon Lewis-Kraus zu seinem neuen Buch “A Sense of Direction“. In dem Buch berichtet er über seine Pilgerreisen nach Santiago de Compostella, in die Ukraine und auf die japanische Tempelinsel Shikoku.

Was also können atheistische Pilger auf einer religiösen Pilgerreise überhaupt erleben, fragt da Blog:

Lewis-Kraus:  “One of the points of the book is ultimately to reject these distinctions, but it takes me a few trips over a few hundred pages to make the case. When my friend Tom and I started out on the Camino, we got really swept up in feeling as though we were pilgrims and not mere tourists, but once you begin to press this distinction it just falls apart. Some of the people on the Camino, and some armchair commenters, love to talk about how this used to be this Serious Religious Thing, and now it’s just for “dissipated” study-abroad students or backpackers or a whole cast of frivolous fops and dandies. But, as I said, this was always just a pretext to leave home, even when the understanding was that it was semi-obligatory. And now, even if you’re inclined to look at some of the pilgrims as “dissipated” for whatever reason, it’s still an inescapably ascetic, and often unpleasant, practice. It’s not like your blisters hurt any less because you’re studying abroad.”

Auch zur Motivation klassischer prämoderner Pilgerreisen hat er eine eigene Theorie: als Auszeit von der überwältigenden Autorität und Enge.Die Dynamik und Freiheit der Pilgerreise wirke dadurch stabilisierend, die Auszeit Autorität versöhne mit ihr:

“These might have been people in crisis, but … they suffered from a surfeit of authority, not a lack of one. These were pilgrims who had a perfectly good idea what their lives looked like at home; their hours were micromanaged by scriptural obligation from sunrise to sleep. In fact, one of the things about ultra-observant Jews is that there is no gray area: unless you are explicitly commanded to do something, you are actually prohibited from doing it. They were here to go beyond the fields for three days a year, to take a short and uniquely authorized break from the responsibilities of home, such that they might return to their seamlessly circumscribed lives with renewed vigor in compliance.”

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Annie Leibovitz pilgert zu Freud, Darwin, Dickinson (Frage: wo finde ich die Liste der Pilgerorte, die sie gemeinsam mit Susan Sontag erstellt hatte?)

Die Fotografin Annie Leibovitz begab sich auf eine intime und doch sehr kanonische Bildungsreise nach dem Tod ihrer Lebenspartnerin Susan Sontag. Im Herbst legte sie den darauf basierenden Fotoband vor: Pilgrimage. Dominique Browning schreibt in der “New York Times” über Leibovitz’ Besuch bei den Niagarafällen:

“she noticed that her girls were mesmerized. She went to where they were standing, and grew still. “I was stunned by the beauty of the water,” she says. The picture she took that morning became the cover of the book. Weiterlesen

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Gagarin unter Palmen: Impressionen zum Raketenstart am 20. Oktober

Captain Fish öffnet versonnen eine Flasche Bier mit der Klinge seiner Machete. Er hat einen guten Riecher, er weiß genau, wo ein guter Fang lockt, auf dem Meer und an Land.

„Wir waren acht Tage auf See in der Karibik“, sagt er, „wir haben 300 Fische gefangen, die haben wir gerade für 200 Euro verkauft.“ Die speckigen fünf-Euro-Noten hat er mit seiner Mannschaft geteilt, die fünf sitzen trinkend und verschwitzt auf dem rostigen Kutter am morschen Holzsteg von Sinnamary und feiern ihr Glück bei 32 Grad im Schatten, Zigaretten und Flaschen machen die Runde durch schwielige Hände.

Captain Fish, so nennen ihn seine Jungs, eigentlich heißt er Vishal Singh. Er kommt aus der ehemaligen britischen Kronkolonie Guyana, einem von drei Dschungel-Ländern zwischen Amazonas und Karibik. Aber er verkauft lieber hier im Nachbarland Französisch-Guayana, weil das wohlhabend ist, ein Außenposten der EU, ein vollwertiges Département von Frankreich, eine Exklave der Baguettes und Escargots zwischen Kokospalmen, wo im Radio für die Normandie Regenwetter angekündigt wird, 7000 Kilometer über den Atlantik.

Ausgerechnet Sinnamary, das verschlafene Kaff an einer schlammigen Flussmündung, Weiterlesen

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New York Times: Verhindern Twitter und Facebook die Demokratisierung?

Wieder einmal geistert diese These durch die Zeitungen: Das Internet, insbesondere Twitter und Facebook, seien bei Demokratisierungsprozessen nicht hilfreich. Sondern sie stören vielleicht sogar.

Das zumindest behauptet Noam Cohen in der “International Herald Tribune” vom 30. August (S. 15):

Online tools may distract possible participants -until they’re taken away

The mass media, including interactive social networking tools, make you passive, can sap your initiative and leave you content to watch the spectacle of life from your couch or smartphone. Apparently even during a revolution.

That is the provocative thesis of a new paper by Navid Hassanpour, a political science graduate student at Yale, titled “Media Disruption Exacerbates Revolutionary Unrest.” Using complex calculations and vectors representing decision-making by potential protesters, Mr. Hassanpour, who already has a doctorate in electrical engineering from Stanford University in California, studied the recent uprising in Egypt.

His question was, How smart was the decision by the government of President Hosni Mubarak to shut down the Internet and cellphone service completely Jan. 28, in the middle of the crucial protests in Tahrir Square in Cairo? His conclusion was, not so smart, but not for the reasons you might think.“Full connectivity in a social network sometimes can hinder collective action,” he writes.”

Diese These ist nicht neu. Jewgenij Morosow trägt ein ähnliches Argument vor in seinem Buch “The Net Delusion”.

Allerdings lohnt es sich, genau hinzusehen auf die Methodik bei der Herleitung dieser Thesen. Hassanpours Argument scheint dies zu sein: Wer offline ist, demonstriert engagierter, denn Weiterlesen

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“Spiegel” und “Stern” und der Keks mit der eigenen Website: Brauchen wir Spam-Filter für die Realität?

“Spiegel” und “Stern” erscheinen in der kommenden Woche in digital erweiterter Form. Statt DVD auf das Cover zu pappen, sind einige der Artikel mit “Augmented Reality” aufgebohrt. Lese-App herunterladen, auf Bilder oder Codes halten, schon erscheinen zusätzliche Videos oder Fotos.

Der “Stern” kündigt seine nächste Ausgabe so an:

Hier ein Video, das die AR-Inhalte des “Stern” demonstriert.

Der “Spiegel”  bietet in der Ausgabe vom 29. 8. zusätzlich zur Titelgeschichte über Loriot den Sketch “Das Bild hängt schief” als Video an:

Dieser zweidimensionale Code steht letztendlich einfach für die Adresse einer Website mit Videoinhalt, zum Beispiel (abhängig vom Betriebssystem des Smartphones): http://video.spiegel.de/flash/1145571_iphone.mp4

Der QR-Code steht dabei für dies Adresse (wenn man ein iPhone hat): http://video.spiegel.de/flash/1145698_iphone.mp4

Während der “Stern” mit Bildererkennung arbeiten will (das Heft erscheint am Donnerstag, Thema ist der 11. September), bei der man das Smartphone auf ein Foto richtet, um weitere Inhalte abzurufen, setzt der “Spiegel” Weiterlesen

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Happy Birthday Johann Wolfgang von!

Selbst Google gratuliert heute Goethe zum Geburtstag. Grund genug, ein paar Auszüge aus dem Loblied auf den Naturwissenschaftler Goethe zu bringen, das Harald Lesch und Hilmar Schmundt anstimmen in “Mekkas der Moderne”:

“Das Haus am Frauenplan 1. Von außen wirkt es wie eine süßliche Idylle, die sonnige Fassade Platz beherrschend hingefläzt hinter einem sprudelnden Brünnlein. Doch die behagliche Kulisse trügt. Hier fanden einst Tiefbohrungen statt, bodenlos, riskant, ergiebig bis heute. Nicht nur für Sonntagsreden pensionierter Studienräte, sondern auch für Geologen, Biologen, Astrophysiker. Goethes Einfluss auf die Kunst war gewaltig. Sein Einfluss auf die Wissenschaft ist es noch heute.

Der Museumsshop am Eingang seines Hauses ist eine Zumutung. Ein Hauch von Disneyland: Postkarten, Tassen, Büstn, Topflappen, T-Shirts. Der Geheimrat würde sich im Grabe umdrehen – aber nur, um besser sehen zu können. Er liebte den großen Auftritt, ein Meister der Inszenierung, nicht nur im Theater. Dies Haus war seine Bühne.

Ein Salon reiht sich an den nächsten, Tiefblicke als Imponiergehabe: Großes Sammlungszimmer, Weiterlesen

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“Technikgeschichte”: Perspektiven für die weitere Fruchtbarmachung des “spatial turn”

Pascal Schilling schreibt in der aktuellen Ausgabe von “Technikgeschichte”: 

“Als das herausragende Merkmal der Moderne präsentiert der Band die internatonale wissenschaftliche Kooperation und zeichnet somit eine Erfolgsgesehichte der sich internationalisierenden Wissenschaft. Ein Fünftel der Beiträge befasst sich mit international orientierten Forschungszentren im 20. Jahrhundert. Ein frühes Beispiel hierfür liefert Karin Nickelsen in ihrem Artikel zur 1873 von dem deutschen Naturforschcr Anton Dohrn in Neapel begründeten Stazione Zoologiea.” 

Systematisierend fasst der Rezensent zusammen:

“lm 20. Jahrhundert, dies legen zumindest die Beiträge des Bandes nahe, stieg zudem die Bedeutung von Forschungszentren als Konferenzorten. S0 wurde beispielsweise Oberwolfach zur ‚Pilgcrstätte‘ für Mathematiker, Cold Spring Harbor, Long Island, für Biologen oder Aspen, Colorado, für Physiker.”

Interessant findet Schilling die Diskussion einer postreligiösen Ethik:

“Aufgrund der Vielzahl spannender Beiträge. die nicht alle im einzelnen aufzuzählen sind, sei nur exemplarisch auf Hilmar Schmundts Artikel zum Matterhorn als alpintouristischem Mekka verwiesen. Der „Gipfel der Moderne“ symbolisiert Weiterlesen

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